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Barbara Keidel. Bonsais. Bilder und Objekte,
5.Dezember 2014 – 17. Januar 2015

"Allee", 1998, 135x110 cm; Acryl, Sand auf Leinwand
"Gewächs", 2012, 110x95 cm; Acryl, Sand auf Leinwand
"Tisch mit Puppenstube", 1993, 110x90 cm; Acryl, Pastell auf Leinwand

Barbara Keidels Bilder verweisen in künstlerische Ausgangssituation oftmals auf landschaftliche oder objekthafte Beobachtung. Lassen sich mitunter auch bestimmte abbildliche Momente erahnen, so verselbständigt sich die Motivik in anderen Bildern dergestalt, dass eine motivisch verbindliche Benennung letztendlich unmöglich ist. In allen Bildern beschreiben die gesehene Wirklichkeit und diejenige der bildnerischen Formen einen neuen, originären Kontext. Reduktion bedeutet indes Konzentration auf spezifische Möglichkeiten des Bildes, d. h. auf sich behauptende Formen wie auf eine Farbigkeit, die lokale Gebundenheit zugunsten einer übergeordneten Harmonie überwunden hat. Die Phantasie der Malerin und das Einfühlungsvermögen des Betrachters treten in einen Dialog mit offenem, begrifflich letztendlich ungebundenem Resultat. Form, Farbe, Raum  beanspruchen paradigmatischen Rang und  erscheinen demzufolge als Größen, mit denen sich  ästhetische und folglich mentale Herausforderungen verbinden. In diesem Sinne lassen Barbara Keidels Bilder unverhohlen Nähe zu, obwohl oder besser: gerade weil sie auf den ersten Blick keineswegs leicht zu erschließen sind.

Barbara Keidel wurde 1939 in Berlin geboren und studierte zwischen 1959 und 1964 an der Hochschule für Bildende Künste ihrer Heimatstadt. 1965 erhielt sie den zweiten Preis der Karl-Hofer-Gesellschaft Berlin. Die Malerin ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund, in der Neuen Gruppe, München und im Westdeutschen Künstlerbund. Sie lebt in Berlin. Renommierte Museen, Kunstvereine und Galerien haben das Werk Barbara Keidels bekannt gemacht.

 

 

Letze Änderung: 09. 09. 2015