BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Richard Haizmann Museum | Museum für Moderne Kunst Niebüll - ECPv6.15.20//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Richard Haizmann Museum | Museum für Moderne Kunst Niebüll
X-ORIGINAL-URL:https://www.haizmann-museum.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Richard Haizmann Museum | Museum für Moderne Kunst Niebüll
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20200329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20201025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20210328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20211031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260307
DTEND;VALUE=DATE:20260413
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20260120T103512Z
LAST-MODIFIED:20260131T112502Z
UID:10000201-1772841600-1776038399@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:KUNSTVEREIN NIEBÜLL:  Inessa Emmer
DESCRIPTION:
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/inessa-emmer/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260208
DTEND;VALUE=DATE:20260427
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20260120T103130Z
LAST-MODIFIED:20260204T153538Z
UID:10000200-1770508800-1777247999@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:BEGEGNUNG
DESCRIPTION:Einladung zur Ausstellungseröffnung \nBEGEGNUNG \nKunst an der FPS\, Niebüll \nam Sonntag\, dem 08. Februar 2026\, um 17.00 Uhr\, \nim Richard Haizmann Museum\, Niebüll \nEs begrüßt \nDr. Christian Schulz\, RHM. \nEs spricht \nEckhard Kruse\, Schulleiter FPS. \nPreisverleihung \ndes Kunstwettbewerbes für Schüler der FPS\, Niebüll \ndurch Andrea Awe und Niko Bekehermes \nDen musikalischen Rahmen gestalten Annika Plöhn (Gesang)\, Ben Rösch (Gitarre) \n  \n  \nBegegnung \nIn der Flut des heutigen Medienangebotes sich zu fokussieren – Sehen lernen – ist eine der Voraussetzungen\, aus dem bewussten Wahrnehmen und Erkennen Kreativität zu entwickeln\, Reflexion zu erfahren und Identität zu fördern. \nEin vielgestaltiger\, engagierter Kunstunterricht an den Schulen übernimmt dabei eine entscheidende Rolle. Seitens Andrea Awes und Niko Bekehermes` von der Friedrich Paulsen Schule in Niebüll erhalten alle Jahrgänge die notwendigen Impulse\, Gestaltungsmittel bewusst einzusetzen\, damit eigene Bildvorstellungen realisiert werden können. Zunehmend tritt der theoretische Teil\, das Hintergrundwissen\, hinzu\, um so auch Werkanalysen kennenzulernen und diese selbständig umzusetzen. \nAus den Arbeiten der Schüler:innen ist eine Werkschau nahezu aller Jahrgänge des Fachbereiches Kunst an der FPS entstanden. Aus der Vielfalt der Technik und Themenauswahl zeigt sich ein breites Spektrum der Inspiration und in der ermöglichten Anwendung. \nZeichnungen\, Radierungen\, Linolschnitte mit verlorener Platte\, Fotografien\, Plastik oder die freien mit Prosa verbundenen Arbeiten als sogenannte „Kalenderblätter“ legen neben den Wettbewerbsarbeiten in der jeweiligen Technikwahl die fundamentierenden Kenntniss des künstlerisch abstrahierenden Handelns. \nIn Vorbereitung auf die Ausstellung im Richard Haizmann Museum wurde erstmalig schulintern ein Kunstwettbewerb ausgerufen\, deren Preisträger:innen mit je einem Werk an der Ausstellung beteiligt sind. Hierfür wurden alle Schülerinnen und Schüler der verschiedensten Jahrgangsstufen aufgefordert\, daran teilzunehmen. Mit dem Thema des Wettbewerbs „Begegnung“ wurde bewusst auf die künstlerische Freiheit abgezielt. Demzufolge waren die eingereichten Arbeiten vielfältig in der thematischen Umsetzung und unterschiedlich in der Wahl der Materialien. Der Jury standen Parallelwelten\, Bildgeschichten mit tierischen Protagonisten\, Zeichnungen\, Malerei und Plastik zur Auswahl. \n 
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/begegnung/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20251213
DTEND;VALUE=DATE:20260126
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250423T124903Z
LAST-MODIFIED:20251218T105154Z
UID:10000196-1765584000-1769385599@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Jetzt auch in Farbe: Malerei
DESCRIPTION:Bekannt als Grafiker entdeckte Werkmeister früh die Faszination an der Farbe. Das augenscheinlich zeichnerische Talent perfektionierte sich schon zu Anbeginn seines Studiums mittels der Technik der Radierung. Die Umsetzung seiner Radierungen bewältigt Werkmeister in Phasen des Schaffensprozesses und der Fertigung eigen-ständig. Es offenbart sich größte Qualität aus dem technisch-handwerklichem Vermögen. Thematisch entstammen die Themen nicht aus fantastischen Konstruk-tionen\, sondern aus der uns umgebenden Realität. Reisen an den Oberrhein\, nach Paris\, Südfrankreich\, Spanien\, Marrokko\, in die U.S.A. oder nach Südamerika bieten umfassende Inspiration. Schon früh konnte Werkmeister mit seinen Radierungen die Faszination an der Umwelt einen Rahmen geben. \n1964 konnte Werkmeister mit seinem Umzug nach Hamburg die Liebe zu Nord-deutschland mit seinen Arbeiten als freischaffender Künstler zunehmend einen vertrauten Raum geben. Das Element Wasser spielt dabei ein wiederkehrendes Motiv. Entdecktes und Erlebtes wird eingenständig umgesetzt. Es sind weniger populär repräsentative Ansichten\, vielmehr ist das Empfinden in der suggestiv realistischen Darstellung ausschlaggebend und die Quintessenz seiner Arbeiten. Die vielschichtige Wirklichkeit wird als unabdingbare Schönheit angesehen. Veränderungen werden dokumentiert und als einmalig unwiederbringlich empfunden. \nDie Motive treten prägnant\, in starken Konstrasten und dennoch gegensätzlich harmonisierenden Liniensystemen in Erscheinung. Harmonie und ein geometrisches Gerüst bilden die bildhaft-flächige Ordnung\, die der Naturbildhaftigkeit mittels eigenständig hinzugefügter Elemente widersprechen. \nTrotz seiner intensiven Arbeit auf dem Gebiet der Grafik war die Farbe und deren malerischer Ausdruck ein Faszinosum\, dass Werkmeister stets beschäftigte. So belegen seine hier ausgestellten Guoachen\, die nach den 1980er Jahren Studien und Fotografien in Marrokko entstanden\, die Übertragung auf das Medium. Figurenszenen und Accessoires treten abwechslungsreich zu dem grafisch malerischen Geflecht ihrer Umgebung in Kontrast. \nDem gegenüber stehen die aktuellen Gemälde von einer Hamburger Industriebrache. Die ansonsten für Werkmeisters Grafik spezifischen Schwarz-Weiß-Abstufungen übernehmen nun intensiv die farblichen Differenzierungen in tiefgründiger Intensität. Das individuelle Erleben der Schönheit entfernt sich nicht von der Realität\, sondern lässt das Objekt entdecken – gewährt seine Lust am Sehen dem Betrachter.
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/jetzt-auch-in-farbe-malerei/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20251129
DTEND;VALUE=DATE:20260302
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250423T124051Z
LAST-MODIFIED:20260214T110521Z
UID:10000191-1764374400-1772409599@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Kunst auf der Flucht
DESCRIPTION:  \n„Man emigriert eben auf Lebenszeit“ \nDas prägende Zitat von Georg Stefan Troller zeigt den ungeheuren Verlust von zehntausend Kulturschaffenden\, den diese persönlich während des Nationalsozialismus im Exil erleben mussten. Der Sammler\, Verleger und Autor Thomas B. Schumann berichtet von der Tragödie des Exils 1933 – 1945\, von seinen Begegnungen mit zahlreichen Exil-Autoren und -Autorinnen sowie der Entstehung seiner umfangreichen Exil-Kunstsammlung. \n  \nEinladung zur \nFINISSAGE \nam Sonntag\, dem 1. März 2026\, um 16.00 Uhr \nEs begrüßt Dr. Christian Schulz\, RHM. \nEs spricht Thomas B. Schumann\, Edition Memoria Exil-Sammlung & Verlag. \n  \n  \nKünstlerInnen werden aufgrund ihrer Geburt\, ihrer Familie\, ihrer künstlerischen Tätigkeit oder ihres politischen Engagements von den in ihrem Land vorherrschenden politischen Agitationen verfemt und verfolgt. Diese die KünstlerInnen betreffende Ächtung und Rechtlosigkeit ist keineswegs eine Situation\, die der Vergangenheit angehört\, sondern in einigen Ländern besondere Aktualität erfährt. \nDie unter den Nationalsozialisten vorherrschenden politischen Verhältnisse zwischen 1933 und 1945 verändert die Lebenssituation radikal. Deportation oder systematische Diffamierung\, Ausgrenzung\, Ausbürgerung\, Verbannung bzw. Verfolgung bilden für viele KünstlerInnen den Alltag – sie werden ins Exil getrieben. Die gerade beginnende oder hart erarbeitete Karriere der talentierten KünstlerInnen wird jäh unterbrochen oder sogar beendet. Die als „Verschollene Generation“ benannten KünstlerInnen hatten oftmals keine Möglichkeit\, ihr Talent auszubauen\, um konzentriert ihren künstlerischen Impetus dauerhaft einen Namen zu geben. Mehrfachbegabungen kamen auch für den Erhalt des Lebensunterhaltes zum Tragen\, um der Kreativität aus den äußeren Lebensumständen einen Raum zu geben. \nSofern es möglich war\, emigrierten während der NS-Zeit die KünstlerInnen in benach-barte Länder oder nach Übersee. Häufig endete die Flucht nicht unmittelbar und trieb die Betreffenden weiter. Aufnahme und Anerkennung war in den Gastländern nicht unbedingt gewährt\, so dass Internierung\, Ab- oder Ausweisung vorkamen. Die Suche nach einer neuen Heimat endetete bei Überleben nach Kriegsende manchenteils wieder im ursprünglichen Agressorstaat. \nImpressionismus\, Expressionismus\, Fauvinismus\, Kubismus\, Dadaismus\, Neue Sachlichkeit sowie die avantgardistische Kunst wurden von der restriktiven Kunst-politik als Verfallserscheinung bezeichnet. Die Wanderausstellung „Entartete Kunst“ rechtfertigte darüber hinaus die Verfolgung „rassisch Minderwertiger“. Das Kunst-schaffen ist reglementiert und wir gegen eine Internationalisierung zugunsten der Rassenideologie des nationalsozialistischen Regimes instrumentalisiert. Die National-sozialisten haben den Anspruch auf absolute Deutungshoheit\, die sich auf sämtliche Bereiche der Kunst\, Musik und Literatur erstreckt. Die Mitgliedschaft in der Reichs-kulturkammer entscheidet über die Erlaubnis\, künstlerisch tätig zu sein. Ausstellungen wie Auktionen werden mit Machtantritt 1933 zunehmend von „nicht-arischer“ Kunst „gesäubert“. Kulturelle Vielfalt ist unerwünscht. \nIn Hinsicht auf den Aufstellungsort im Richard Haizmann Museum steht die Präsen-tation auch in indirektem Bezug auf den Namensgeber des Hauses\, der in innerer Emigration sich in Niebüll von seiner vorherigen Wirkungsstätte Hamburg ebenfalls zurückzog. Wie die ins Exil gegangenen Künstler leidet Haizmann unter den Repressalien der Nationalsozialisten. Ausschluss aus Künstlervereinigungen\, Ausstellungsverbote\, Zerstörung von Arbeiten und Einstufung der Werke als Entartete Kunst. Während der „Säuberungsaktionen“ wurden 65 Werke von Haizmann aus den Hamburger Museen entfernt\, um diese zu zerstören oder zu verkaufen. \nThomas B. Schumann – Autor\, Kurator\, Sammler und Verleger deutscher Exil-Kultur – begegnete bereits als Jugendlicher seinem lebensbestimmenden Interesse. Neben der umfangreichen Sammlung von Exilliteratur konnte Schumann mehr als 1000 Werke von Künstlern zusammentragen\, die als entartet galten oder unter der NS-Herrschaft ins Exil gehen mussten. Im Laufe der Jahre hat Schumann die umfang-reichste private Sammlung zur deutschen Exil-Kultur zusammengetragen. Er publizierte „Plädoyers gegen das Vergessen“ und „Asphaltliteratur“ und gründete vor 30 Jahren den Verlag Edition memoria\, der zu diesem Zweck mehr als 40 Titel veröffentlichte. Für das Engagement erhielt Thomas B. Schumann 2017 den Hermann-Kesten-Preis des PEN\, 2020 den Literatur-Taler des Literaturrates NRW und 2021 den Deutschen Verlagspreis.
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/kunst-auf-der-flucht/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20251025
DTEND;VALUE=DATE:20251124
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250815T132942Z
LAST-MODIFIED:20250815T132942Z
UID:10000198-1761350400-1763942399@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Kunstverein Niebüll
DESCRIPTION:
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/kunstverein-niebuell/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20251011
DTEND;VALUE=DATE:20251208
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250423T124730Z
LAST-MODIFIED:20251007T134329Z
UID:10000195-1760140800-1765151999@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:130 Jahre Richard Haizmann
DESCRIPTION:Richard Haizmann (* 18. Oktober 1895 in Villingen\, + 1963 in Niebüll) \nAnläßlich des 130. Geburtstages Richard Haizmanns wurde das Thema Maske und Aquarell aus dem Oeuvre herausgegriffen\, um sein unaufhörliches Interesse an Materialien und Themen aufzuzeigen. Eine außergewöhnliche Vielschichtigkeit kennzeichnet das tiefgründige Schaffen Richard Haizmanns\, der sich als Skulpteur\, Plastiker\, Grafiker\, Maler und Keramiker einen Namen als bedeutender Künstler erarbeiten kann. Er selbst lehnt jedwede Aufspaltung seiner schöpferischen Person strikt ab\, da es ihm um eine differenzierte Verwirklichung in bewusst ausgewähltem Material und Technik geht. Charakteristische Eigenschaften des souverän beherrschten Werkstoffs verstärken den Ausdruck in technisch perfektionierter Umsetzung; diese ist jedoch befreit von jeglichem Bezug auf die handwerkliche Produktion\, das Bedürfnis der ästhetischen Empathie aus der künstlerischen Form zu erlangen – dies entsprach der Forderung\, die strikte Trennung von Kunst und angewandter Kunst aufzuheben. \nMit unbewusster Selbstsicherheit erarbeitet Haizmann im Februar 1924 aus tiefstem Inneren sein „erstes“ Gemälde\, ein Aquarell. Obwohl der diesen Wunsch schon lange hegt\, kann er nun selbst zum Künstler werden. Es entstehen Aquarelle mit aussage-kräftigem Ausdruck in schöpferischer Unbefangenheit. Figuren\, Tierdarstellungen\, Landschaften\, Portraits und Selbstportraits bilden den Fokus. \nDie Themen werden mit Symbolen arrangiert\, um eine zeitlose Aussage zu schaffen. Das bedeutet für Haizmann\, dass die Farbe das aus der Matherie erstrahlende Licht beschreibt. Figuren wie auch Tierdarstellungen besitzen daher in ihrer Darstellung keinen individuellen Ausdruck; stattdessen zeigt sich eine schematische Grundtendenz: Das reine Wesen – die Urform\, das Urwesen – soll zum Ausdruck kommen\, was Haizmann vor allem im unreflektierten Dasein eines Tieres erscheint. Hingegen die Allgemeingültikeit eines Menschenbildes zeigt sich für ihn in Höhlen-zeichnungen früherer Hochkulturen\, die die Fokussierung auf ein lineares Grund-gerüst befördern. Seine künstlerische Intention versteht er nicht als bl0ße verein-fachende Abstraktion der Formen\, sondern vielmehr als eine maximale Reduktion\, Qualität zu verleihen. \nSo spielt auch das Motiv der Maske eine zentrale Rolle im Werk Haizmanns. Aus Materialien wie Granit\, getriebenem und punziertem Kupfer und aus Keramik gestaltet und interpretiert er das Thema in vielfältigen Variationen neu. Dabei ist der Übergang der Maske als symbolisches Sinnbild für Identitätswechsel\, Verhüllung und Schutz hin zu Aspekten von Spiritualität\, Kult und Ritus fließend. Die Maske vereint dabei sowohl sinnbildliche als auch dekorative Funktionen. \nMit den tiefgreifenden Veränderungen in der industrialisierten Gesellschaft erlangt die Maske vor allem im Schatten expressionistischer Künstler zunehmende Bedeutung. Sie fokussieren sich auf das maskenhafte Erscheinungsbild des menschlichen Gesichts. Im zweiten Viertel des 20. Jahrhunderts wird die Maske dadurch häufig mit gesell-schaftskritischen Aussagen und einer antifaschistischen Ausrichtung in Verbindung gebracht. Inspirierende Einflüsse finden sich in den außereuropäischen Kulturen\, deren Ausdrucksformen neue Impulse bieten\, um eine unverfälschte Ursprünglichkeit in der Kunst zu erreichen.
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/130-jahre-richard-haizmann/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250909T000000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250909T000000
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250827T102557Z
LAST-MODIFIED:20250827T105543Z
UID:10000199-1757376000-1757376000@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Young Talents - Kunstkurse für Kinder und Jugendliche
DESCRIPTION:Wenn eure Kinder zwischen 10 und 14 Jahre alt sind\, und Lust haben\, sich intensiv mit Malerei\, Grafik & Design und Angewandter Kunst zu beschäftigen\, sind sie bei »Young Talents« genau richtig! \nDie Kurse werden an drei Orten angeboten: im Nordfriesland Museum. Nissenhaus in Husum (bei Elena Steinke)\, im Richard-Haizmann-Museum in Niebüll (bei Antje Bergmann-Kupfer) und im Skærbækcentret in Skærbæk (bei Daisy Dahl). Die Kosten für die acht Termine des ersten Moduls liegen bei 40 Euro pro Person. Darin enthalten ist auch ein kreativer Begegnungstag in Skærbæk mit spannendem und abwechslungsreichem Programm! \nAnmeldungen sind ab sofort möglich\, die Plätze sind begrenzt! Alles zur Bewerbung\, den Kursterminen und weitere Informationen unter young-talents-art.com.
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/young-talents-kunstkurse-fuer-kinder-und-jugendliche/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Veranstaltung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250824
DTEND;VALUE=DATE:20251006
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250423T124604Z
LAST-MODIFIED:20250815T132518Z
UID:10000194-1755993600-1759708799@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Marehalm Art Award
DESCRIPTION:Der marehalm ART award und das Richard Haizmann Museum laden ein zur Vernissage am Sonntag\, dem 24. August 2025 um 12 Uhr. \nIm Rahmen einer Feierstunde wird der Nachwuchs-Förderpreis 2025 an vier Künstlerinnen vergeben. \nZur Einführung sprechen: \nGrußwort der Stadt Niebüll \nThomas Uerschels \nBürgermeister \nThomas Gädeke \nFlensburg \nDie Kunstwerke der vier Preisträgerinnen werden im Obergeschoss des Richard Haizmann Museums präsentiert und sind dort in einer Kabinettausstellung bis zum 5. Oktober 2025 zu sehen. \n 
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/marehalm-art-award-2/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250719
DTEND;VALUE=DATE:20251020
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250423T123833Z
LAST-MODIFIED:20250905T123235Z
UID:10000190-1752883200-1760918399@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Connected Space Nord
DESCRIPTION:  \nHiermit laden wir Sie herzlich zu den Begleitveranstaltungen der laufenden Ausstellung CONNECTED SPACE NORD ein: \nAm Freitag\, 19. September um 19.30 Uhr\, laden wir ein zur Lesung mit Friedhelm Rathjen (Literaturwissenschaftler\, Autor\, Übersetzer\, u.a. der umstrittenen MOBY-DICK Übersetzung) \nWeißer Wal\, leeres Meer \nFriedhelm Rathjen liest und kommentiert Passagen aus seiner  umstrittenen und viel diskutierten „Moby-Dick“- Übersetzung \nHerman Melville hat mit seinem Roman „Moby-Dick“ (1851) den Versuch unter-nommen\, die ganze Welt in ihren widersprüchlichen Facetten auf dem begrenzten Raum eines Segelschiffs abzubilden. Friedhelm Rathjen ist der Übersetzer der kompromißlosesten und deshalb umstrittensten „Moby-Dick“-Übersetzung. Für das Begleitprogramm der Ausstellung „Connected Space Nord“ hat er aus seiner Übersetzung Lesepassagen zusammengestellt\, die den Blick aufs Meer und auf den weißen Wal thematisieren und dabei unterschiedlichste Perspektiven eröffnen. Am Ende liegt die Wahrheit des Wals stets im Auge des Betrachters. In diesem Sinne wird Rathjen in seinem Vortrag Verbindungen zur bildenden Kunst un zu den Bildern von Bettina Albrecht eröffnen. \n  \nReproduktion \n  \nAm Freitag\, 26. September 2025\, um 19.30 Uhr\, wird der Berliner Komponist Thomas Gerwin www.thomasgerwin.com sein neuestes Werk STEIN als Uraufführung präsentieren. \nThomas Gerwin „STEIN-Musik“ (2025) \nElektroakustische Komposition in 7 Sätzen für 6 Zeichnungen STEIN von Bettina Albrecht. \nDiese Komposition wurde inspiriert von Bettina Albrechts 6 Zeichnungen STEIN sowie dem Objekt ihrer Inspiration selbst\, einem in der Mitte gespalteten Stein. Die Reihenfolge der Sätze im Stück entspricht genau der Hängung der Zeichnungen an der Wand. Der Stein selbst (7. Satz) liegt in der Ausstellung auf dem Boden davor. \nProduktion: Das gesamte Stück wurde von T. Gerwin in seinem elektronischen Studio inter art projekt Berlin komponiert. \nIm Konzert gibt es noch weitere Kompositionen von Thomas Gerwin u.a. für Live-Elektronik\, „Gefundene Objekte“ und Gitarre solo. \nAnschließendes Gespräch mit dem Komponisten. \nReproduktion \nwww.thomasgerwin.de \nwww.bettinaalbrecht.com \n  \n \n  \n  \n \n  \n  \n \nDie konträren und dennoch sich ergänzenden Positionen der Berliner Malerin Bettina Albrecht und des inzwischen in Norwegen lebenden und dort verwurzelten Bildhauers Reinhard Haverkamp verbindet eine tiefgründige Naturerfahrung. Die bildnerischen Mittel der gestalteten Flächen sowie des durchwirkten Raumes stehen sich gegenüber und bedingen sich zugleich. Skulptur und Malerei beziehen sich jeweils auf die Entstehungsorte und lassen Verknüpfungen erkennen\, die sich aus den unterschied-lichen künstlerischen Erfahrungen sowie in den verschiedenen Techniken offenbaren. \n \nDie kinetischen Skulpturen Reinhard Haverkamps suggerieren sowohl Stille\, Balance als auch Dynamik. Handwerkliche Präzision ermöglicht die konstruktive Umsetzung der Faszination an entdeckten Phänomenen. Die gleichermaßen flächigen wie lineraren Skulpturen sind materialisierte räumliche Erfahrungen. Kalkulierte Stabilität und Gleichgewicht ermöglichen aus den vielfältig meditativ kontemplativen Bewegungsstrukturen der einzelnen Objekte das Gefühl der Schwerelosigkeit. Die sichtbar analoge Konstruktion ist nachvollziehbar. Das thematisierte Gleichgewicht lässt aus der Fragilität der Perpetuum mobile den Bezug auf gesellschaftspolitische Problemstellungen zu – beide sind Kipppunkten ausgesetzt. \n  \nBettina Albrechts Malerei offenbart in den Strukturen und Oberflächen einen unbe-schreiblich freien Umgang in der Erfassung ihrer gewählten Themen. Pastos oder luzierend behandelte Malgründe zeigen in den mitunter großformatigen Farbräumen eine lichte Farbintensität in der nahezu gegenstandsbefreiten Abstraktion. Es sind intime Gefühlsräume\, die variationsreich in abstrakt expressiver Form den Fertigungs-prozess fokussieren. Der experimentelle Umgang des Materials und der Technik erwirkt mit Hilfe der gestischen Abstraktion eine größtmögliche künstlerisch dynamische Unabhängigkeit. \n \nWidersprüchlich und sich gegenseitig potenzierend\, stehen sich die beiden unter-schiedlichen Arbeiten gegenüber – es ist die notwendige Balance innerhalb der Ausdrucksformen. Die Arbeiten in Ihrer Vielfalt bedingen einander\, um die natur-intensiven Erfahrungen als konzeptionelle Einheit zu ermitteln. In der Zusammen-arbeit mit dem Kunstverein KunstHaus Potsdam e.V. konnte das Konzept auf die Region Nordfriesland übertragen werden und präsentiert sich sowohl im musealen Kontext wie im öffentlichen Raum vor dem Amt Südtondern in Niebüll. \nwww.reinhardhaverkamp.com \n  \nZur Finissage am 19.10.2025 um 12.00 Uhr wird das Buch „moby“ zu der Serie „Moby-Dick“ der Künstlerin Bettina Albrecht mit Texten folgender Autoren vorgestellt: \n– Friedhelm Rathjen (Literaturwissenschaftler\, Autor\, Übersetzer\, u.a. der           umstrittenen MOBY-DICK Übersetzung) \n– Gerald Pirner www.geraldpirner.com \nTheaterwissenschaftler\, blinder Fotograf und Performer \n– Matthias Zwarg (Journalist\, Autor\, Verleger mit Paula Böttcher EINE ART FABRIK) www.eine-art-fabrik.de  \nDas Buch wird vom Richard Haizmann Museum herausgegeben und erscheint im Verlag EINE ART FABRIK\, Chemnitz. Die Autoren und VerlegerIn werden zum Podiumsgespräch und zur Diskussion mit dem Publikum anwesend sein. \n 
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/connected-space-nord/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250712
DTEND;VALUE=DATE:20250818
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250423T124434Z
LAST-MODIFIED:20250715T135815Z
UID:10000193-1752278400-1755475199@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:AMRUM - FACETTEN DES LICHTS
DESCRIPTION:  \nDietmar Schwenck \nAMRUM – FACETTEN DES LICHTS \n  \nDie bei Dietmar Schwenck eingefangenen Facetten des Lichts bahnen sich in den ausgestellten Arbeiten als tiefgreifende Gefühle\, als Ausdruck einer uneingeschränkten Liebe zur Natur und zum Leben den Weg. Eine individuelle Sehnsucht ist zu spüren\, die sich aus der Abgeschiedenheit der Insel als einem Ort der Impressionen ergibt. Eine Insel als Sehnsuchtsort\, als Synonym der Ruhe\, des Alleinseins\, um das Innerste seiner selbst zu ergründen. \nAmrum als Inspirationsort und Thema nimmt im malerischen Schaffen von Dietmar Schwenck einen bedeutenden Platz ein. Die Ursprünglichkeit der Landschaft\, die Lage der Insel und die Intensität der sich hier ergebenen Motive erzeugen eine vielschich-tige Wirkmächtigkeit von Farbe und Licht. \nVor fast drei Jahrzehnten begann Dietmar Schwenck\, sich die faszinierende und nachhaltig prägende Stimmung vor Ort langsam zu erarbeiten. Es sind hier die von Naturgewalten gewachsenen Landschaften\, die Schwenck in unterschiedlichsten Formaten und Techniken umsetzt. Pastös bis lasurartig\, sowohl in expressiver als auch in impressionistischer Weise\, erscheint der Farbauftrag anfänglich euphorisch\, nahezu entfesselt\, tastet sich dann im Laufe der Jahre differenzierter an die Erscheinungs-bilder der Inselnatur heran\, bis sich letztendlich der temperamentvolle Ausdruck – nunmehr vertieft – wieder durchsetzt. Die jeweils charakteristische Malweise birgt die eingefangene Energie\, die sich in Schwencks Entwicklung Bahn bricht. \nDie vielseitig künstlerische Ausbildung begann bei dem 1957 in Kiel geborenen Dietmar Schwenck mit einem den Lebensweg formenden persönlichen Kontakt zu dem am Bauhaus ausgebildeten Maler Heiinrich Basedow\, dem sich ein Unterricht bei der Keramikerin Rose Schmidt und dem Zeichner Dago Kleemann anschloss. Mit dem Umzug nach Berlin 1979 prägten vor allem die Malerin Uliane Borchert sowie der Theaterleiter Klaus Heinritz die Entwicklung maßgeblich. \nSeit 1997 lebt und arbeitet Dietmar Schwenck wieder im Norden\, in Flensburg. Ein weiterer Lebensmittelpunkt liegt auf Amrum\, ein Ort\, den sich Schwenck über die Landschaftsmalerei in all seinen Facetten erschließt. \nNeben seiner vielschichtig künstlerischen Tätigkeit ist Dietmar Schwenck im musikalischen Bereich und als Schriftsteller und Illustrator tätig. Zudem perfektioniert Schwenck seine Arbeit auf dem Gebiet der Restaurierungen von Theaterfiguren\, Textilien und Gemälden. Privatsammler\, Händler und Museen gehören zu seinem Kundenstamm. \nDie kontinuierliche künstlerische Arbeit begleiten regelmäßige Einzel- und Gruppen-ausstellungen im In- und Auslang; seine Werke sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten. \n  \n  \n  \n 
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/facetten-des-lichts/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250531
DTEND;VALUE=DATE:20250707
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250423T124320Z
LAST-MODIFIED:20250531T101927Z
UID:10000192-1748649600-1751846399@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Rückblicke
DESCRIPTION:Ulla RuissaloTango finlandia\, Öl auf Leinwand \n  \nJochen Handke\, Berghotel\, Linolschnitt\, koloriert \n  \nDer gemeinschaftlich von den Künstlern gewählte Titel „Rückblicke“ verweist auf ihre über viele Jahrzehnte währende künstlerische Tätigkeit. Die Ausstellung will sich aber weniger als Werkschau verstehen\, als sich vielmehr auf gedankliches Betrachten sowie bewusste Erinnerung von Vergangenem beziehen. \nIn der Gegenüberstellung der Malerei Ulla Ruissalos und den Hochdruckarbeiten Jochen Handkes entwickelt sich aus der Gegensätzlichkeit des Ansatzes die parallele Wirkung. Es ist die dargestellte Gefühlsamkeit\, das unverstellt Authentische\, das beiden Werken dem Betrachter entgegentritt. \nUlla Ruissalo setzt sich vor allem mit figurativen Darstellungen auseinander. Diese bilden entweder einen konkret narrativen Kontext oder sind unmittelbar themenbestimmend. Landschaften ihrer finnischen Heimat oder konkret erlebte Situationen\, Eindrücke oder Empfindungen finden eine unmittelbare Umsetzung. \nErzählerisch und dennoch entfremdet von gängigen Sehgewohnheiten\, bestimmt eine eigenmächtige Gesetzmäßigkeit die einzelnen Themen. Aufgelöste Perspektiven oder vereinfachte Physiognomie lässt den Kern des Erlebten direkt nachempfinden. Bildsegmente werden zudem durch die divergierenden Fluchtpunkte voneinander separiert\, aus der sich eine Fokussierung ergibt. Eine kompositorische Gleichwertigkeit einzelner Bildebenen schließt eine konventionelle Bilderfassung aus. Formale Vereinfachung und expressive Übersteigerung stehen sich gegenüber. \nJochen Handke arbeitet vorrangig mit Linolschnitt und lässt ausdrucksstarke\, expressive Darstellungen aus der Farbigkeit und seinen formalen Gestaltungskriterien entstehen. Gespannte und gelängte Linien stehen innerhalb eines schematischen Aufbaus konstrastierenden Leerflächen gegenüber. \nIn expressiver Linienführung und Formensprache sind in Kombinationen verschiedener Techniken mono- bzw. polychrome Einplattendrucke komponiert\, die zudem partiell koloriert werden. Die damit gesetzten Akzente erweitern die kompositorischen Mittel. \nDie einzelnen umgesetzten Themen konzentrieren sich auf Landschaften oder sind von der Literatur bzw. Kunst inspiriert\, woraus sich selbständige charakteristische Kompositionen ergeben. Lebensprägende Sehgewohnheten werden in ihrer Pauschalierung aufgehoben\, personifiziert und treten allegorisch in Erscheinung.
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/rueckblicke/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250413
DTEND;VALUE=DATE:20250526
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250310T104055Z
LAST-MODIFIED:20250324T132514Z
UID:10000189-1744502400-1748217599@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:marehalm ART award
DESCRIPTION:Die Kunstwerke der fünf Preisträger Jarvis Helwig\, Jeanette Mörz\, Kerstin Krieg\, Anne Nissen und Jiaying Wu werden präsentiert und sind in einer Kabinettausstellung bis zum 25. Mai 2025 zu sehen. \nDer marehalm ART award sowie die Jury laden herzlich ein zur Verleihung des Kunstpreises 2025 sowie der Laudation am Sonntag\, 13. April 2025 um 12 Uhr\, ins Richard Haizmann Museum. \nEs sprechen: \nSteven Novak \nTanja Brümmer\, M.A.
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/marehalm-art-award/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250412
DTEND;VALUE=DATE:20250714
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250310T103906Z
LAST-MODIFIED:20250619T130917Z
UID:10000188-1744416000-1752451199@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Ulrich Lindow
DESCRIPTION:Einladung zur Finissage der Ausstellung \nUlrich Lindow – Einblicke – Lichtblicke \nam Sonntag\, 13. Juli 2025\, um 15.00 Uhr\, \nim Richard Haizmann Museum\, Niebüll. \nZu diesem Anlass wird der Film \n„Der Träumer / Ulrich Lindow \nPortrait des Bildhauers“\, \nRegisseur Sven Jax\, uraufgeführt. \nIm Anschluss findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt. \n  \nUlrich Lindow setzt seine Themen vielgestaltig um und nutzt dabei unterschiedlichste Materialien. Die Ausstellung bezieht verschiedene Bereiche ein\, um die vielfältige Tätigkeit des Künstlers in Bezug zu stellen. Ältere Arbeiten werden mit aktuellen Objekten präsentiert. Somit korrespondieren Fotos\, Fensterentwürfe und vor allem Skulpturen in unterschiedlichster Materialität oder Gestaltungskonzeption und gewähren Einblicke sowie damit konnotierte Lichtblicke. \nAuch wird die vielschichtige Inspiration des Künstlers widergespiegelt\, so dass die umfassende Auftragslage auch den kirchlichen Raum betrifft. Einzelfiguren\, Fenster und Prinzipalstücke sind vielseitige Belege einer ansprechenden Konzeption\, die insbesondere das Licht und die thematische Gestaltung ausmachen und wiederum die Seherwartung hinterfragt. Abstrahierte Formen\, assoziative Elemente formieren sich zur thematisierten Darstellung des Lichts und der implizierten Hoffnung. \nDie künstlerische Auseinandersetzung widerspricht oftmals den eingeübten Denk- und Sehmustern und lässt den immer wieder implizierten religiösen Bezug des über Jahrzehnte formierten Werkkomplexes erkennen. \nÄußerlich scheinen seine Arbeiten keine filigrane Detailvertiefung aufzuweisen\, erfahren aber durch die sorgfältige\, ausgewogene und durchdachte Gestaltung mit der einbezogenen Oberflächenbehandlung in all ihren Abstufungen eine ausgewogene charakteristische Intensität. Somit treten geglättete\, detailliert reliefierte Strukturen mit der Form in Einklang und werden zum Teil mit Fassungen in verschiedenster Farbigkeit potenziert. Thematische Werkkomplexe erhalten damit eine brückenartige Entsprechung\, die sich auch auf andere gestaltungsgebende Medien für Ulrich Lindow übertragen lassen. Als Skulptur oder auf das Material Glas transformiert\, erlangt die thematische Umsetzung eine charakteristische\, ausgesprochen persönliche Empfind-samkeit\, die entscheidend für die künstlerische Ursprünglichkeit ist. Tiefgründigkeit und vitalisierende Kreativität sind ein selbstbewusster Teil der betrachtenden Wahrnehmung. Die unterschwellig\, seitens des Künstlers bewusste Einbeziehung des Betrachters in den Prozess der thematischen Ergründung des Objektes entsteht aus dem scheinbar Unfertigen – die Fantasie und die Erfahrungen des Betrachters werden einbezogen\, können anschließen und sich individuell entfalten. – Die Objekte erhalten eine stete Fortentwicklung aus den Lebensumständen sowie eine Vielfalt der individuell empathischen Betrachtung des Einzelnen – die Werke berühren! Aus dem geistigen Erfassen wird ein klärender\, ein erhellender Lichtblick innerer Ruhe.
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/ulrich-lindow/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20250307
DTEND;VALUE=DATE:20250407
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20250207T102901Z
LAST-MODIFIED:20250310T104459Z
UID:10000187-1741305600-1743983999@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Kunstverein Niebüll
DESCRIPTION:www.kunstverein-niebuell.de
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/nicolaus-schmidt-2025/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20241117
DTEND;VALUE=DATE:20241118
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20241018T103114Z
LAST-MODIFIED:20241018T103114Z
UID:10000185-1731801600-1731887999@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Vorher - Nachher
DESCRIPTION:Tierkreiszeichen Schütze \nEINLADUNG \nzur Veranstaltung \nVORHER – NACHHER \nZur Restaurierung der „Tierkreiszeichen“ von Richard Haizmann \nam Sonntag\, dem 17. November 2024\, um 16 Uhr\, im Richard Haizmann Museum \nEs begrüßt Dr. Karin Tuxhorn. \nEs spricht Dietmar Schwenck. \nDer Restaurator der Bilder\, Dietmar Schwenck aus Flensburg\, erläutert anhand der nun restaurierten und wieder ausgestellten Bilder seine Techniken\, seine Vorgehensweise sowie die Aufgaben eines Restaurators. Zusätzlich zu seinen Erläuterungen werden die Restaurierungen der fünf „Tierkreiszeichen“ Richard Haizmanns anhand von Film- und Fotomaterial gezeigt. \n 
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/vorher-nachher/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Veranstaltung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20241110
DTEND;VALUE=DATE:20241209
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20240325T113327Z
LAST-MODIFIED:20241114T171325Z
UID:10000183-1731196800-1733702399@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Richard Haizmann
DESCRIPTION:Maske \n  \nStier \n  \nFische \nEINLADUNG \nzur Uraufführung \nvon fünf Skulpturen Richard Haizmanns \nKomposition von Andreas Willscher \nam Sonntag\, dem 17. November 2024\, um 17 Uhr \nin der Christuskirche\, Niebüll. \nEs sprechen \nDr. Martin Winter \nDr. Christian Schulz \nHartmut Siebmanns \nHartmut Siebmanns\, Kantor der Christuskirche in Niebüll\, spielt an der Orgel. \n  \nKunst vertont – Tierkreiszeichen und fünf Skulpturen von Richard Haizmann \nInstinktiv erarbeitete sich der Plastiker\, Grafiker und Keramiker Richard Haizmann die verschiedensten Materialien und Techniken. Material und Technik bedingen aus der Notwendigkeit des Darzustellenden und die Farbe ist geknüpft an das gestaltete Material und dessen charakteristischen Eigenschaften. \nOb Tier oder Personifikation\, stetes ist im Ausdruck das reine Wesen\, bzw. die Urform\, das angestrebte Ziel. Insbesondere das unreflektierte Dasein eines Tieres bildet das Urwesen einer schlichten Objektivität. Eine solche absolute Allgemeingültigkeit eines Menschenbildes offenbart sich in Anlehnungen. Orientiert an früheren Hochkulturen\, befördern Höhlenzeichnungen die Konzentration auf ein lineares Grundgerüst. \nDie grafische Arbeitsweise erfordert eine Typisierung und oftmals eine geometrisierende Abstraktion. Mit Blick auf das figurale Verständnis zeigen die Darstellungen des Zyklus „Tierkreiszeichen“ (Richard Haizmann Museum\, Niebüll) keinen individuellen Ausdruck; die schematische Grundtendenz erwächst\, wie in der Anfangszeit der künstlerischen Tätigkeit Haizmanns\, konzeptionell aus der sphärisch auratischen Auffassung. Die Personifikationen der Tierkreiszeichen treten befreit von tradierter Ikonografie in beschwingt positiver Konnotation in Erscheinung. Eine Loslösung von der menschlichen Physiognomie gelingt in grafisch vergeistigter Abstraktion. \nAuf Anregung von Hartmut Siebmanns\, Kantor der Ev.-Luth. Christuskirche in Niebüll\, wurden die „Tierkreiszeichen“ von Richard Haizmann vertont. Dem Hamburger Kirchenmusiker Andreas Willscher (*1955 in Hamburg) wurde die Aufgabe der Kompositionen übertragen. In Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern des Kunst-Profilkurses der Friedrich-Paulsen-Schule in Niebüll sind aus der Inspiration der Kompositionen wiederum eigenstäntige Arbeiten unter Einfluss der Kunst von Richard Haizmann entstanden\, die als Interpretationen den originalen Werken Richard Haizmanns gegenübergestellt sind. \nDie Uraufführung erfolgte im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Kunst vertont“ für die Tierkreiszeichen am Sonntag\, den 13. Oktober 2024 im Richard Haizmann Museum. Hartmut Siebmanns präsentierte auf der Truhenorgel die Kompositionen von Andreas Willscher erstmalig der Öffentlichkeit. Die Uraufführung der Kompositionen für Orgel der fünf Skulpturen fand hingegen am 10. November 2024 in der Christuskirche Niebüll statt. \nFür diesen besonderen Anlass ermöglichte der Verein der Freunde die Restaurierung von fünf Tierkreiszeichen (Fische\, Stier\, Zwillinge\, Widder und Schütze). \nDer Flensburger Künstler und Restaurator Dietmar Schwenck gab den Gemälden seine ursprüngliche Leuchtkraft zurück\, so dass die farbintensiven Werke wieder ihre ursprüngliche Wirkung erzielen können. \nBei den vertonten fünf Skulpturen handelt es sich um Morgenrötliche Erhebung (Neusilber\, 1962/62\, Richard Haizmann Museum\, Niebüll)\, Silbervogel (Silber u. Marmor\, 1926\, Dauerleihgabe Kunsthalle Bielefeld)\, Maske (Kupfer\, 1932\, Richard Haizmann Museum\, Niebüll)\, Engel (Bronze\, 1954\, Richard Haizmann Museum\, Niebüll) und Eisenpferd (Eisen\, 1932\, Dauerleihgabe Kunsthalle Bielefeld). \n 
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/richard-haizmann-2/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung,Veranstaltung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20240316
DTEND;VALUE=DATE:20240415
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20240103T120430Z
LAST-MODIFIED:20240112T140804Z
UID:10000173-1710547200-1713139199@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Maxim Brandt
DESCRIPTION:
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/maxim-brandt/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20231204
DTEND;VALUE=DATE:20240115
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20230921T105052Z
LAST-MODIFIED:20240112T113908Z
UID:10000172-1701648000-1705276799@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Michael Jastram
DESCRIPTION:Im Atelier Michael Jastram\, im Vordergrund Modell „On the road“\, ©Michael Dressel\, Los Angeles \n  \nBronze „Burg“  ©Bernd Borchardt \n  \n„Lebensspuren“ \nEine Ausstellung anlässlich des 70. Geburtstages des Bildhauers Michael Jastram \nSkulpturen und Zeichnungen\, das sind die Wegmarken Michael Jastrams innerhalb seiner künstlerischen Tätigkeit. Eine besondere Zäsur bildet der Umzug nch West-Berlin. Daher prägt die Zeit des politischen Umbruchs in den 1980er Jahren nachhaltig die künstlerische Auseinandersetzung. Die Intensität der Ausdruckskraft transportiert eine starke Emotionalität\, die erklärende Interpretationen unnötig erscheinen lassen. Insgesamt widersteht das Werk der Einseitigkeit\, da die Lebensumstände unmittelbar Einfluss nehmen. \nAls wesentlichen Ausdrucksträger wählte Jastram die Figur. Deren schrundige Oberfläche assoziiert die Verletzlichkeit des Menschen\, um einen unmittelbaren Blick auf die psychischen Strukturen zu gewähren. Entscheidend ist jedoch die situative Allgemeingültigkeit\, die sich aus der dargestellten Thematik ergibt. Es offenbaren sich aus der Subtilität intensive Emotionen. Existenzielle und moralische Aspekte zielen auf ein Hinterfragen und richten sich auf eine aktuell wahrgenommene Abnormität. \nDie ästhetische Ausgewogenheit in Gestaltung und Komposition wird beherrscht von Harmonie und suggeriert eine unbegrenzte Zuwendung zum Menschen. Dazu variiert Jastram nur wenige Motive in größter Vielfalt: Boot\, Pferd\, Treppe\, Steg\, Rad\, Karren\, Stelzen\, Zelt\, Haus\, Turm und Burg gelten als Urbilder menschlichen Lebens und sind bei dem Künstler wiederkehrende Metaphern des Überwindens\, der Beweglichkeit oder zwischenmenschlicher Metaphern des Überwindens\, der Beweglichkeit oder zwischenmenschlicher Begegnung. Das scheinbar Einfache implementiert vielfältige Assoziationen\, Ideen\, Vorstellungen oider Utopien. \nDer von Jastram bevorzugte Bronzeguss verstärkt in seinen Plastiken den archaischen substanziellen Gedanken und Charakter. Oftmals sucht der Künstler darin einen Ausdruck\, das Überschreiten innerer Dimensionen zu verdeutlichen – Gegenwart und Vergangenheit verschmelzen. Die Zukunft wird mit Bedacht fokussiert. Aus der verhaltenen Mimik und dem signalisierten Schweigen werden somit Unsicherheit und Bedenken bezüglich des gesellschaftlichen und irdischen Fortgangs impliziert. Kontemplativ suchen die Protagonisten einen kraftspendenden Ruhepol und charakterisieren demzufolge einen Wechsel zwischen Einsamkeit\, Selbstbehauptung und Zuversicht. Aus der Abkehr von der scheinbaren Normalität dieser Welt wird die Sehnsucht nach der gesamtheitlichen Essenz thematisiert. \nDie Herangehensweise\, die Motivwahl und der Ausdruck der Arbeiten spiegeln eine Kontinuität wider\, die in dichter Bildsprache den steten Existenzkampf des Menschen zeigen. Der entwickelte mythenhafte Kontext spannt einen Bogen von den archaischen Erfahrungen der Vergangenheit bis zur gegenwärtigen Frage achtsamer Entscheidungen.
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/michael-jastram/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20231202
DTEND;VALUE=DATE:20240311
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20221222T130509Z
LAST-MODIFIED:20231201T131445Z
UID:10000170-1701475200-1710115199@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Nordfrieslands Weg in die Moderne
DESCRIPTION:  \nHans Peter FeddersenWintertag in Deezbüllum 1900Tempera auf Papier auf Sperrholz \n©Sammlung Nordfriesland Museum Nissenhaus Husum \n  \nNordfrieslands Weg in die Moderne \n– Malerei im Aufbruch – \nDie Suche nach Inspirationen abseits des akademischen Kunstbetriebes der Städte ließ zahlreiche KünstlerInnen an entlegene Orte aufbrechen. Ungewöhnliche Licht- und Landschaftsverhältnisse und die besondere Ursprünglichkeit der Lebensumstände spielten bei der Auswahl der Motive eine entscheidende Rolle. Es bildeten sich Künstlerkolonien in ländlicher Abgeschiedenheit. Nordfriesland wurde im Gegensatz zu anderen Regionen in Deutschland sehr spät entdeckt\, wobei die geographische Lage und die erschwerte Zugänglichkeit dabei entscheidend beitrugen. Die Unwegbarkeit war die Voraussetzung für die lange Bewahrung einer tradierten Kultur – die damit verbundene und bewahrte Landschaft ein Sinnbild für Reinheit. \nAnfänglich sind es vor allem KünsterInnen\, die sich bewusst nach Studium und Studienreisen ihrer Heimat wieder zuwandten. Die sich durch die Industrialisierung und die politischen Ereignisse verändernde Gesellschaft bieien mit dokumentierenden Alltagsszenen sowie Interieuransichten einen Rückblick auf gewachsene Strukturen und Traditionen; es steht die sich auflösenden Gegenwärtigkeit im künstlerischen Fokus. Die detailgetreue Wiedergabe der arrangierten Vortäuschungen bei Carl Ludwig Jessens Interieuransichten oder die mit Landschaftssequenzen kontextualisiert szenische Wiedergabe Otto Heinrich Engels von Alltagsszenen in regionaler Tracht gekleideter Frauen künden von einer scheinbaren Normalität. Vergleichbar ist es mit den flüchtigen Momentaufnahmen Jacob Alberts\, der in der Visualisierung von Innenraum mit eingebundener Szenerie vor allem Bewahrung eines Zustandes in vollendeter Beherrschung des angestrebt dargestellten Lichts und der Luft hervorhebt. Motive werden darstellungswürdig: Lebenssituationen\, alltägliche Ereignisse\, Portraits\, Stimmungen und Gefühle\, Wetterphänomene sowie Landschaften. \nDer Malstil der einzelnen KünstlerInnen näherte sich unterschiedlich intensiv den Vorlieben den Kunstidealen des Nationalsozialismus. Ihrerseits proklamierte Anerkennung oder Ablehnung bzw. die persönliche Übereinstimmung des Einzelnen mit dem politischen Programm entschied über den weiteren Erfolg der einzelnen Künsterpersönlichkeiten. Gerade die Idealisierung und Heroisierung der volkstümlichen Lebensweise vor Ort in den Darstellungen beförderte das Interesse und das Wohlwollen der politischen Machthaber und deren Akzeptanz und Abhängigkeit gegenüber der Kunst als systemstabilisierendes Instrument. \nDie Sammlung des Nordfriesland Museums Nissenhaus in Husum ermöglichte vorrangig die Zusammenstellung der vielseitigen Themen. Diese strukturieren die einzelnen Räume der Ausstellung\, so dass sich ein vielseitiges Beziehungsgeflecht ergeben kann: Alltagsszenen (Raum 1)\, Portraits (Raum 2 und 3)\, Landschaft (Raum 4)\, Interieur (Raum 5)\, Meer (Raum 6). \nausgestellte KünstlerInnen: \nHans Peter Feddersen\, Käte Lassen\, Carl Ludwig Jessen\, Otto Heinrich Engel\, Hans von Petersen\, August Wilkens\, Hans Holtorf\, Jacob Alberts\, Jan Hamkens\, Eugen Duggen\, Albert Aereboe\, Ludwig Dettmann\, Alexander Eckener \nangewandte Stile: \nNaturalismus\, Realismus\, Impressionismus\, Expressionismus\, Neue Sachlichkeit \n 
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/karl-muggly-1884-1957/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20231028
DTEND;VALUE=DATE:20231127
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20221222T130724Z
LAST-MODIFIED:20221222T130724Z
UID:10000171-1698451200-1701043199@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Ekaterina Zacharova
DESCRIPTION:
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/ekaterina-zacharova/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230708
DTEND;VALUE=DATE:20231023
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20221222T130136Z
LAST-MODIFIED:20231006T133236Z
UID:10000169-1688774400-1698019199@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Benjamin M. Fock\, Bildhauer. Jürgen Scheffler\, Maler. Cam Phuong Hua-Nguyen\, Malerin
DESCRIPTION:Jürgen SchefflerKontakt\, 2017Öl auf Leinwand \n  \nJürgen SchefflerHusumÖl auf Leinwand \n  \nBenjamin Fock2015-2021Allegorie-Eiche \n  \nBenjamin M. FockPhilanthropie\, 2023Bronze\, Patiniert \n  \nBenjamin M. FockDas letzte Hemd\, 2012Linde-gefasst \n  \nBenjamin M. Fock                  Autonomis\, 2018                   Eiche \n  \nCam Phuong Hua-Nguyen\,Liegender Knabe\, 1996 \n  \nCam Phuong Hua-NguyenChristopher\, 1998Tinte \n  \nBenjamin M. FockGibarida VI\, 2020 -2022Keramik\, gefasst \n  \nUnter dem Titel GEMEINSAM FÜR SICH vereint die Ausstellung drei Künstler\, die in unterschiedlicher Technik einen Ausschnitt ihrer Arbeiten präsentieren. Jeder einzelne von ihnen weist seine individuelle Prägung\, Voraussetzung\, Herkunft\, Kultivierung\, Ausbildung\, Herangehensweise\, Technik\, Formen-bildung sowie Themen- und Materialwahl auf – dennoch verbindet sie neben dem starken Bezug zur hiesigen Region die Leidenschaft\, das Talent und die Kraft\, künstlerisch zu arbeiten. \nEs sind die Malerin Cam Phuong Hua-Nguyen\, der Bildhauer Benjamin M. Fock sowie der Maler Jürgen Scheffler\, die gemeinsam gezeigt werden. \nMit einer konzentrierten Auswahl ihrer Arbeiten präsentieren sich die drei unterschiedlichen Künstler mit ihren individuellen Qualitäten. Kooperativ sowie konfrontativ bilden ihre Werke gemeinsam die Ausstellungskonzeption\, treten in Kommunikation oder isolieren sich in einer bereichernden Wechsel-wirkung. Vornehmlich ist es die Sicht auf das Individuum Mensch und dessen Umfeld\, dass kaleidoskopartig das Spiel in Gang setzt. \nDie aufgrund ihres Lebenslaufes in unterschiedlicher Technik geschaffenen Werke formieren im Zusammenspiel die charakteristischen Ausdrucksmittel dreier Künstler in Form\, Farbe und Strich zu einer sich ergänzenden analytischen Kohärenz. \n  \nFinissage am Sonntag\, 22.10.2023\, um 16.00 Uhr \nDies wird auch zum Anlass genommen\, die an dem Tag erscheinende Publikation „Charaktegorien“ über die Arbeiten des Bildhauers Benjamin M. Fock vorzustellen.  \nMusikalische Begleitung rundet die Veranstaltung ab. \n 
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/guenter-zachariasen/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20230318
DTEND;VALUE=DATE:20230703
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20221222T125456Z
LAST-MODIFIED:20230601T112511Z
UID:10000088-1679097600-1688342399@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:MARC-OLIVER SCHULZ
DESCRIPTION:Verleihung  „Kunstpreis 2023“ des marehalm Kultur-Fond an den Fotografen Marc-Oliver Schulz durch das Richard Haizmann Museum in Niebüll am 17.03.2023anläßlich seiner Ausstellung Licht | Zeit | Raum.© Dagmar Metzger\, Berlin \n \nEs ist das reflektierende wie durchsichtige Medium des Wassers\, kombiniert mit einem mal atmosphärisch\, mal luzide wirkendem Licht\, das sich durch die Bildserien des Hamburger Fotografen Marc-Oliver Schulz zieht. \nReduzierte Küstenlandschaften\, aus dem Dunklen empor steigende Lichttropfen\, Fische gefangen im Eis\, und faszinierend verstörende Unterwasser-Portraits. Bilder stiller Gegenwärtigkeit. \nAus den Beschreibungen der spezifisch fotografischen Relation zwischen beobachteter Wirklichkeit und ihrer medialen Transformation entwickelt er seine eigene Bildwelt. \n  \nKunstpreis 2023 \nMarc-Oliver Schulz ist diesjähriger Kunstpreisträger des marehalm-Kultur-Fond. Er fotografiert die Welt in einer einzigartigen Weise. Seine Fotos sind als Abbilder der Wirklichkeit zu erkennen\, doch einer bloßen Wiedergabe der Wirklichkeit setzt er seine eigene imaginäre Bildfindung entgegen. Somit entstehen fotografische Kunstwerke\, die durch veränderte Perspektiven zu einer neuen Abbildung werden\, die den Betrachter immer wieder neu anspricht und neue Hinsichten ermöglicht. \n  \n 
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/marc-oliver-schulz/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220909
DTEND;VALUE=DATE:20221024
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20220519T100525Z
LAST-MODIFIED:20230524T074837Z
UID:10000085-1662681600-1666569599@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Peter August Böckstiegel (1889 - 1951) - EXPRESSIONISMUS
DESCRIPTION:  \nDie neue Ausstellung im Richard Haizmann Museum zeigt 50 Werke von Peter August Böckstiegel aus der Sammlung Bunte. Die Sammlung Bunte vereint eine große Spannbreite an Werken\, so sind Gemälde\, Aquarelle\, Zeichnungen und Grafiken im Richard Haizmann Museum zu sehen. \nDer 1889 geborene Bauernsohn Böckstiegel war Schüler von Ludwig Godewols (1870 – 1926)\, der an der 1907 in Bielefeld gegründeten und durchaus fortschrittlich orientierten Kunsthandwerkerschule lehrte. Böckstiegel wurde schon früh als wichtigstes Mitglied der Godewols-Klasse wahrgenommen. Er begeisterte sich wie viele junge Künstler seiner Generation für Vincent van Gogh und für den Expressionismus der „Brücke“. Um sein Studium im Geist dieser Künstler fortzusetzen\, ging er 1913 nach Dresden und führte dort bis 1945 sein Atelier. \nDie Sammlung Bunte vereint dabei mehrere Hauptwerke aus Böckstiegels Frühwerk. Allein aus dem Jahr 1912\, in dem die Godewols-Klasse die „Sonderbund“-Ausstellung in Köln besuchte\, zeugen das „Winterbild mit Bauernhäusern“\, das „Bauernmädchen aus Arrode“ und das „Erntefeld“ von Böckstiegels künstlerischer Qualität. Weiterhin zu sehen sind Werke\, die deutlich vom Expressionismus beeinflusst sind\, darunter das frühe Gemälde „Mundharmonikaspieler“ und das Aquarell „Kopf Thorlümke mit Filzhut“\, dieser ist Teil einer bemerkenswerten Serie von markanten Bauernköpfen. Ebenfalls zu sehen sind Werke Böckstiegels\, die erst in den vergangenen Jahren auf dem Kunstmarkt auftauchten. Besondere Bedeutung hat dabei das „Stillleben mit Pickelhaube“ von 1915 aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Ein besonders qualitätvolles Beispiel für die expressionistische Druckgrafik der Jahre nach dem Krieg ist der großformatige Holzschnitt „Klage der Frauen von 1919“. \n 
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/peter-august-boeckstiegl-1889-1951/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20220318
DTEND;VALUE=DATE:20220605
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20211229T113427Z
LAST-MODIFIED:20230524T074837Z
UID:10000083-1647561600-1654387199@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:eigentlich
DESCRIPTION:Fabian Vogler \n  \nRené Schoemakers \n  \nVolker Tiemann \n  \nCora Korte
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/positionen/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20211029
DTEND;VALUE=DATE:20211129
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20210604T101356Z
LAST-MODIFIED:20230524T074837Z
UID:10000079-1635465600-1638143999@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Roland Stratmann "Schöne Grüße aus dem Wunderland"
DESCRIPTION:
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/roland-stratmann/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20200912T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20200912T180000
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20200210T100606Z
LAST-MODIFIED:20200224T083734Z
UID:10000165-1599904800-1599933600@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:Sommerausstellung des Kunstvereins Niebüll
DESCRIPTION:Wir freuen uns auf regen Besuch.
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/sommerausstellung/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Veranstaltung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20200504T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20200504T200000
DTSTAMP:20260430T172340
CREATED:20200213T094917Z
LAST-MODIFIED:20200213T094917Z
UID:10000166-1588622400-1588622400@www.haizmann-museum.de
SUMMARY:
DESCRIPTION:Testveranstaltung 1 Text
URL:https://www.haizmann-museum.de/termin/1817/
LOCATION:Haizmann-Museum\, Rathausplatz 2\, Niebüll\, 25899\, Deutschland
CATEGORIES:Konzert
END:VEVENT
END:VCALENDAR